27 Aralık 2011 Salı



Yoga Cruising mit Antiken Kulturen.Golf Gökova “ Kleopatra s Urlaubs Ort”
unter dem Bug rauscht das glasklare Wasser der Ägäis. Der Wind bläht die Segel, nur ein paar weiße Wolken treiben über den Himmel. Da erscheint wie aus dem Nichts am Horizont Sedir, die Insel der sagenumwobenen ägyptischen Königin Kleopatra.

Der Sage nach verbrachten hier die Herrscherin und der römische Imperator Marcus Antonius ihre Flitterwochen. Später diente die Insel der Königin als Refugium mit Palast, Tempel- und Sportanlagen. Bis heute berühmt ist das Eiland für seinen einzigartig feinen Sand des Kleopatra-Strandes. Ihr Gatte scheute keinen Aufwand und ließ tonnenweise Korallensand von den Gestaden des Roten Meeres heranbringen, um seiner Gemahlin zu schmeicheln. Wer seinen Fuß auf den Strand setzt, ahnt auch heute noch, wie sich Kleopatra vor rund zwei Jahrtausenden gefühlt haben dürfte. Wohl auch deshalb ist es untersagt, Sand als Souvenir mitzunehmen.

Wer nicht nur nahe am Wasser auf den Spuren der legendären Königin wandeln möchte, kann manches Zeitzeugnis vergangener Kulturen entdecken: Reste antiker Bauwerke vom Theater bis zur griechischen Stadtanlage sind ebenfalls zu sehen. Die Insel im Golf von Gökova wurde übrigens nach den hier wachsenden Zedern benannt, die sich wegen ihrer hohen Haltbarkeit besonders zum Bootsbau eignen.
Die Blaue Reise wurde im Golf von Gökova ins Leben gerufen. In diesem, besonders an seiner Südküste relativ großen Golf, segelt das Boot in eine traumhafte Bucht nach der anderen, und während man gerade noch die Gegend bewundert, erscheint schon die nächste versteckte Bucht oder Lagune, noch schöner und naturbelassener.
Vorbei an einer beaubernden Küstenszenerie erleben Sie auf diesem Törn Ursprünglichkeit pur. Kristallklares Wasser, Bewaldete Berghänge und romantische Ankerplätze bescheren Ihnen traumhafte Stunden in lockerer und geselliger Azmoshäre

Im Allgemeinen schifft man sich auf der Gulet im Hafen von Bodrum ein und wenn man sich nicht unbedingt am ersten Tag in den Bodrumer Trubel stürzen will, kann man noch am gleichen Tag die kleine Insel Orak Adasi erreichen. Auf dieser Schiffsreise erreichen wir Çati, eine hübsche, von Pinienwäldern umrahmte Bucht an der Südküste des Golfes. Abendessen und Übernachtung.
Es ist die Küste der tausende Buchten
Yedi Adalar, die Sieben Inseln, der Englische Hafen und die Sedir-Inseln mit dem Strand der Kleopatra werden auch Dir bald ein Begriff sein.
Früher haben sich hier Piraten versteckt. Der Küstenabschnitt am Golf von Gökova zwischen Bodrum und Datca ist verwinkelt und ruhig, also wunderbar geeignet zum Abschalten. Sanft schaukelnd entdeckt man jeden Tag neue Strände, steuert kleine Fischerdörfer an oder genießt den Tag einfach beim Sonnen an Deck.
Der Golf von Gökova (türkisch: Gökova Körfezi) liegt an der südlichen Ägäis. Am östlichen Ende des Golfs befindet sich der Ort Akyaka. Am Ausgang des Golfs liegt die griechische Insel Kos. Er erstreckt sich insgesamt über eine Länge von 100 km.

Die gesamte Küste des Golfs von Gökova gehört zur türkischen Provinz Mugla. Der Golf ist ein beliebtes Segelrevier.



zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Das Naturschutzgebiet umfasst die den Golf im Süden begrenzende langgestreckte dorische Halbinsel mit den Städten Datça und Marmaris sowie das östliche Ende des Golfes mit den Siedlungen Akyaka, Gökova, Akçapinar, Gökçe, Çamli, Karacaköy and Çetibeli. Im Golf wurden Tintenfische und Hummer, im Norden Delphine festgestellt, an den Zuflüssen des Golfes sind Fischotter (Lutra lutra) zu finden. Der Weihrauchbaum (Liquidambar orientalis) ist in dieser Gegend in der sonst seltenen Form von Wäldern zu finden.


Geschichte. Auf der im Süden des Golfs gelegenen Insel Sedir (Zeder) sind Spuren römischer und griechischer Besiedlung zu finden. Auf dieser Insel liegt der Kleopatrastrand, über den es einige Sagen im Zusammenhang mit Kleopatra und Antonius gibt. In der Gegend um Mugla, für die früher der Name Kayra geläufig war, konnten ionische Siedlungen festgestellt werden. Die Dorier haben die beiden Städte Knidos und Halikarnassos, das heutige Bodrum, gegründet. Die Stadt Mugla wurde im 12. Jahrhundert von den Seldschuken erobert und ging im 15. Jahrhundert an die Fürsten Menetece über. Ab dem 16. Jahrhundert gehörte sie zum Ottomanischen Reich.

Die Insel Sedir Kedrai

Diese Insel ist bekannt für die antike Stadt Kedrai und den berühmten Kleopatra-Strand, die sie beherbergt. Kedrai war eine karische Stadt, die später Rhodos angegliedert wurde.

Die Worte Kedrai und Sedir haben die gleiche Bedeutung, nämlich "Zeder". Obwohl nicht bekannt ist, dass Zedern, deren solides und widerstandsfähiges Holz man für den Bau von Schiffskielen verwendete, auf dieser Insel vorgekommen seien, ist die Bedeutung des Wortes im Altgriechischen "Zeder". Kedrai war eine der wichtigsten, der Insel Rhodos gegenüberliegen Siedlungen. Die Stadt war von Mauern umgeben, die zusammen mit der Festung und dem Appolon-Tempel in dorischer Bauart, der im mittleren Teil der Stadt stand, von der Küste aus zu sehen sind. Von dem Tempel ist heute allerdings nur das Fundament erhalten.

In Agora sieht man Ruinen von verschiedenen Gebäuden, das Nekropol der Stadt und im nördlichen Teil der Insel ein gut erhaltenes Theater, das Richtung Norden liegt. Wenn wir große Städte wie Knidos nicht mitzählen, so findet man in der Region Marmaris-Bozburun, die man als die gegenüberliegende Seite von Rhodos bezeichnet, nur in jeder dritten Siedlung aus dem Altertum ein Theater. Der General Lysander aus Isparata, der während des Peleponnesischen Krieges zwischen Athen und Isparta im Jahre 405 v.Chr. die Stadt überfiel, weil sie auf der Seite Athens gestanden hatte, eroberte die Insel und versklavte die Bevölkerung. Der Geschichtsschreiber Xenophon, der dieses Ereignis in allen Einzelheiten festgehalten hatte, schrieb, dass andererseits auch die Bevölkerung der Insel halbe Barbaren gewesen seien.



Es gibt eine Erzählung in Zusammenhang mit Kleopatra, in der auch von dem goldgelben Sand der Insel berichtet wird. Gemäß der weitverbreitesten Version dieser Erzählung wurde der Sand mit Schiffen aus Ägypten an diese Küste gebracht, da sich hier die ägyptische Königin Kleopatra mit ihrem Geliebten, dem römischen Befehlshaber Antonius, traf. Der Sand an der Nordküste der Insel besteht aus kleinsten Kalkteilchen, die sich in besonderer Weise gebildet haben, und den man im Ägäischen Meer und im Mittelmeer neben der Sedir-Insel nur noch auf Kreta findet. Leider wird dieser Sand nicht genügend geschützt, so dass man das Abtransportieren des Sandes nicht verhindern kann. Aus diesem Grund nimmt der Sandbestand, der sich in Folge besonderer geologischer Prozesse gebildet hat, immer weiter ab. Nichts desto Trotz gelingt es dem goldgelben Sand des Kleopatra-Strandes gemeinsam mit dem Meer, in dem sich verschiedene Blautöne auf einmal widerspiegeln, das Interesse von Besuchern noch immer auf sich zu ziehen.










informationen Yachtchartern türkischeküste

Yachting / Gulet Chartern informationen
"Gemeinsam mehr Erleben"
Mal ein ganz anderer Türkeiurlaub, abseits der Touristenzentren und auf mehr oder weniger hoher See
 das ist die Blaue Reise oder Mavi Yolculuk. So nennt man in der Türkei diese Art des Urlaubs mit diesen gutmütigen Dickschiffen, diesen traditionellen Holzyachten. Die Blaue Reise gehört mittlerweile zu den beliebtesten Urlaubsformen an der türkischen Südküste, eine Art Segeltörn mit Vollpension.

Man braucht keine eigene Yacht, um die schönsten Abschnitte der türkischen Küste zu genießen. Von Bucht zu Bucht kreuzen, da Halt machen, wo der beste Fisch gegrillt wird oder das Wasser die gewünschte Farbe hat: Dafür braucht man in der Türkei keine eigene Yacht. Gület oder Gulet heißen diese Motorsegler mit Charme. Sie kreuzen auf festen Routen oder à la carte von Bucht zu Bucht, zu kleinen Inseln, Fischerdörfern, antiken Stätten. Ankern dort, wo das Wasser am schönsten oder der Fisch vom Grill am besten schmeckt. Eine Mannschaft, die hier alle Winkel kennt, sorgt für Urlaubsfreuden abseits der Touristenströme. Und für eine Verpflegung, die manches Restaurant in die Tasche steckt.

Neben der Besichtigung von größeren und kleineren Touristenstädten an der Küste sowie zahlreichen antiken Stätten, wie lykische Felsengräber und Amphitheater, bedeutet "Blaue Reise" vor allem eins: Sonnenbaden an Deck, Schwimmen in azurblauem Wasser und Genießen der Stille. Denn das schönste an einer "Blauen Reise" ist, daß man in einsame Buchten kommt, die mit einem Auto nicht zu erreichen sind.

Zwischenzeitlich ist die "Blaue Reise" ein feststehender Begriff im türkischen Tourismus, und wird alljährlich von hunderttausenden von Gästen aus aller Welt genutzt. Wir hatten 2010 Gäste aus Indien, Australien, Amerika, Frankreich, England und natürlich auch viele zufriedene Kunden aus Deutschland.

Wann ist die schönste Zeit
Doch nicht nur in den langen Saisonmonaten, genauer gesagt von Mai bis Ende Oktober, läßt es sich vor den Küsten um Bodrum und Marmaris herrlich segeln. Auch die Zwischensaison ist attraktiv durch ein äußerst mildes Klima. Wenn die Sonne strahlend am Himmel steht und das Meer tiefblau im Wind sich kräuselt, dann ist die ideale Zeit für eine Blaue Reise gekommen - und das sind nahezu 8 Monate im Jahr. Reizvoll ist es auch, in einer der stillen Buchten vor Anker zu gehen, um eine kleine Wanderung zu machen. Häufig trifft man dabei auf Nomaden, die mit ihren Ziegen- oder Schafherden durchs Land ziehen.

Ideal für Gruppen
So eine Blaue Reise ist auch ein guter Tip, wenn Sie mal mit Ihren Freunden oder Bekannten "unter sich" sein wollen. Stellen Sie selbst eine Gruppe zwischen 6 und 12, je nach Schiff auch bis zu 16 Personen zusammen, dann gehört das Schiff Ihnen und Ihren Kollegen ganz allein. Freundeskreise, Familientreffen, Vereine, Firmenausflug, Hochzeitsreise, Honeymoon,Ferlobung.
Kinder an Bord sind immer willkommen. Türken sind nicht nur gastfreundlich, sondern auch sehr kinderlieb, lediglich die Kleinsten sollte man nicht mitnehmen. (ideal ist wohl ab etwa 5-6 Jahre)

Die Schiffe
Bequem und doch sportlich sind diese - an der türkischen Westküste ( - zumeist auf den Werften in Bodrum gebauten) - nostalgischen Motorsegler.
Man reist in einem schwimmenden Hotel in dem die Szenerie jeden Tag wechselt. Es ist die reizvollste Art unterwegs zu sein, dazu im kristallklaren Wasser zu schwimmen, zu faulenzen und die Seele baumeln zu lassen. Die Yachten für eine Blaue Reise variieren in der Größe (3 bis 8 Kabinen), weichen aber in der Grundausstattung kaum voneinander ab. Sie wohnen während der Reise in einer komfortablen Doppelkabine, ausgestattet mit Dusche und WC. Neuere Boote sind in der Verarbeitung gediegener, mehr komfortabel, weniger Kabinen dafür mehr Platz, man verwendet mehr Mahagoni statt Pinie und bietet auch bereits Air-Condition an, die aber nicht durchgehend eingeschaltet werden kann. Im Salon gibt es eine Bar. Schnorchelausrüstungen, Surfbrett, Kanu und auch Angelgerät, stehen für Sie bereit.

Die Crew oder Mannschaft besteht zumeist aus Kapitän, (türkisch "Kaptan"), Koch und Matrose. Der Erste kennt so gut wie jeden Winkel der türkischen Küste, der Zweite ist ein Meister der türkischen Küche und der Dritte versteht sich auf die nötigen Handgriffe und seinen Dienst als Mädchen für alles. Was die drei miteinander verbindet, ist ihre Liebe zu dieser Küste und sie wissen ganz genau, daß sie ihren Gästen mehr zu bieten haben als einen langen Flirt mit Sonne, Wind und Wellen.

Essen und Trinken and Bord
Die Mannschaft an Bord segelt nicht nur, sie sorgt auch für das leibliche Wohl und den Komfort der Gäste.
An lauen Abenden ein exquisites Essen an Bord einer Gulet zu genießen, ist nicht nur für Romantische ein Erlebnis. Bei Mondschein und einem guten Glas Wein wiegt das Schiff sich sanft im Rhythmus des Meeres.
Ein würdiges Ausklingen eines traumhaften Urlaubstages.

Die Fahrgebiete
Diese Törns sind zu erschwinglichen Preisen zu haben. Sie sind flexibel und bringen dich abseits vom Massentourismus zu Ecken, die von Land aus oft kaum zu erreichen sind.
Die Route und die Dauer der Reise wird meistens von den Gästen bestimmt. Besonders beliebt sind drei Segelabschnitte: der landschaftlich schöne Gökova Golf ab Bodrum, ohne laute Häfen und Discos, die Datca-Halbinsel um Marmaris mit der nördlichen lykischen Küste bis Fethiye und der als Küste des Lichts bekannte Abschnitt von Fethihe bis Antalya, mit den malerischen Buchten rund um Kekova. Mehr und mehr steigt auch die Nachfrage zu den
 griechischen inseln des Dodekanes oder Kykladen ab Bodrum.

Kabinencharter oder Vollcharter?
Beim Chartern oder  buchen unterscheidet man in  Kabinencharter oder Vollcharter. Kabinenchartern ist angeraten wenn man neue Bekanntschaften sucht oder auch wenn man keine Gruppe zusammenbringt. Hier liegen die Preise zwischen 670,- und 2250,- Euro pro Person und Woche inclusive Vollpension und gebuchtes Programm ( Yogacruising oder Wandercruising und Regatta). Geschlossene Gruppen entscheiden sich für Vollcharter, nehmen also ein komplettes Schiff und wollen das Schiff für sich allein. Sie können die Länge ihrer Tour in Absprache mit dem Kapitän oder uns selbst bestimmen. Gängig sind Sieben-Tage-Angebote, seltener kürzer.

Flüge
Drei Flughäfen an der türkische Küste, von wo aus man die Häfen gut erreichen kann, bieten sich an: Bodrum-Flughafen für den Start ab Bodrum und Flughafen Dalaman für Blaue Reisen ab Fethiye oder Göcek oder Flughafen Antalya für die Yachtcharter ab Antalya. Chartergesellschaften fliegen in der Feriensaison fast täglich von allen großen deutschen Flughäfen direkt dorthin. Wenn man nicht pauschal gebucht hat, muss man mit Preisen zwischen 250 und 400 Euro rechnen.
Bitte beachten Sie:
wir vermitteln keine Flüge.


















Antike an der Türkische Küste



Troja (Truva) Lage: südlich der Dardanellenmündung. Bedeutung: berühmt als Schauplatz der Ilias (Trojanischer Krieg). Sehenswert: Die Ausgrabung hat keine Sensationen. Der Ort aber und seine Lage sind dank Homer und Schliemann außergewöhnlich. Anleger: Çanakkale, in den Dardanellen, der einzig sichere Hafen mit Liegeplätzen. 28 Kilometer mit Taxi oder Minibus nach Troja.

Pergamon (Bergama) Lage: 30 Kilometer nordöstlich von Dikili (geo. Breite von Lesbos). Bedeutung: Hauptstadt des Pergamenischen Reiches. Sehenswert: die alte Königsburg auf dem Berg. Dort: Trajan-Tempel; Akropolis; Theater am Berghang (berühmt wegen seiner steilen Anlage); Platz des Zeustempels (der Tempel selbst befindet sich im Pergamon-Museum in Berlin). Unten, vor der heutigen Stadt: Asklepeion. Anleger: Ayvalik Setur-Marina, südwestlich etwas außerhalb der Stadt. Neue Marina, bester Schutz. 57 Kilometer nach Pergamon. Taxi oder Bus. Man kann Pergamon auch von Dikili aus besuchen (nur 30 Kilometer). Aber der Hafen ist klein, unruhig und durch Frachtschiffpier schmuddelig.

Teos (Sigacik) Lage: Im Golf von Sigaçik zwischen Çesme und Kusadasi. Bedeutung: Als Smyrna (Izmir) noch ein Dorf war (500 v. Chr.), ging der gesamte Handel an der Küste über die beiden Häfen von Teos. Zentrum des Dionysos-Kultes. Sehenswert: Reste des Dionysos-Tempels; das kleine Odeon zwischen Brombeersträuchern; das verfallene antike Theater mit Blick auf Küste und Meer bis Samos. Anleger: Ankerplatz vor der alten Kaianlage des antiken Südhafens (Teos Limani) im Tagesschwell unruhig. Besser: im kleinen Fischerhafen Sigaçik (antiker Nordhafen), der zur Marina ausgebaut werden soll. Oder auf Anker davor.

Ephesus (Efes) Lage: 18 Kilometer nordöstlich von Kusadasi. Bedeutung: Ephesus ist die bedeutendste antike Sehenswürdigkeit der Türkei. Noch zu Paulus Zeiten die größte Stadt in Kleinasien. Durch den Mäander verlandete der Hafen (heute acht Kilometer vom Meer entfernt). Sehenswert: großes Theater; Celsus-Bibliothek; Marmorstraße zum Hafen; Hadrian-Tempel; Artemis-Tempel (eines der sieben Weltwunder); Museum.Anleger: Kusadasi Setur-Marina, einziger sicherer Platz in der Nähe. Flughafen Izmir: 80 Kilometer. Ephesus 18 Kilometer mit Bus, Minibus oder Taxi.

Milet Lage: 40 Kilometer südlich von Söke, 10 Kilometer vom Meer, im ehemaligen Flußgebiet des Großen Mäander. Bedeutung: Berühmte Handels- und Hafenstadt. Noch im 5. Jahrhundert lag Milet am Meer und hatte vier Häfen. Die griechischen Philosophen Thales, Anaximander und Anaximenes begründeten in Milet die Grundlagen abendländischen Denkens und westlicher Wissenschaft. Sehenswert: Theater, Theaterhafen; Löwenbucht mit Hafen; Delphinion; Agora; Nymphäum. Anleger: Ankerplatz auf Reede von Altinkum (27° 17' 0st, 37° 21,2' Nord) bei beständigem Sommerwind aus nord- bis nordwestlicher Richtung. Man kann Milet, Didyma und Priene mit Taxi oder Minibus von hier erreichen. Mit Taxi oder Minibus nach Milet ca 20 Kilometer; Rundfahrt (alle drei Orte) ca 100 Kilometer.

 Priene Lage: nördlich von Milet am Berghang über dem verlandeten Mäanderdelta. Bedeutung: mittelgroße antike Landstadt, die durch ihre Lage auf einer Felsterrasse über dem Meer bekannt war. Sehenswert: Theater; Sitzungssaal; rechtwinklige Straßenanlage und Reste von Wohnhäusern. Guletanleger: wie Milet.

 Didyma (Didim) Lage: 3 Kilometer nördlich vom Ankerplatz Altinkum. Bedeutung: Es sollte der größte Orakel-Tempel der Welt werden, wurde aber nie fertig. Die Schwefelquelle im Inneren war ein heiliger Orakelort, nur Delphi war berühmter. Trotz Zerstörung durch Erdbeben immer noch wuchtige und eindrucksvolle Anlage. Guletanleger: Altinkum, siehe Milet.

 Iassos (Asin Limani) Lage: gegenüber von Güllük in der Nordostecke des Güllük Golfes. Bedeutung: Iassos war schon vor 3.000 Jahren bewohnt, aber nie berühmt. Überschaubare, unter Olivenbäumen auf einer Halbinsel gelegene Ausgrabung. Sehenswert: verfallenes Theater; kleines Belleteireon; Hausfundamente; Agora. Im Frühling ist alles von wilden Blumen überwachsen. Anleger: Man liegt im antiken Hafen direkt neben der Ausgrabung vor Anker. Die antike Mole unter Wasser direkt in der Hafeneinfahrt.

 Halikarnassos (Bodrum) Lage: gegenüber der griechischen Insel Kos. Bedeutung: Der Karerkönig Mausolos brachte Halikarnassos zu großer Blüte. Nach seinem Tod machte ihn seine Frau, die gleichzeitig seine Schwester war, unsterblich: Sie ließ zu Ehren ihres Mannes (und Bruders) das erste Mausoleum bauen - so entstand eines der sieben Weltwunder. Sehenswert: Theater; Platz des Mausoleums; Kreuzritter-Kastell St. Peter mit archäologischem Unterwasser-Museum. Anleger: Hafen mit allen Versorgungs- und Reparaturmöglichkeiten. Durch den internationalen Flughafen Bodrum-Milas (35 km) nun auch von europäischen Flughäfen direkt erreichbar.

Knidos Lage: an der Westspitze der Datça-Halbinsel. Bedeutung: Wichtiger antiker Knotenpunkt im Nord-Süd-Handelsverkehr. Die Lage am windumtosten Kap bot den Schiffen guten Schutz bei Nord- und Südwinden. Wissenschaft, Medizin und Kunst wurden besonders gefördert. Sehenswert: das Theater über dem Ankerplatz; Aphrodite-Tempel, der Standort, wo die Skulptur der schönen und nackten Aphrodite stand (unter anderem Beschützerin der Seefahrer), ein Meisterwerk des Praxiteles; antike Wasserleitungen, Zisternen und Kanalisation; der versandete Galeerenhafen. Anleger: Ankern direkt im antiken Südhafen (schlechter Grund). Kleinere Boote machen am Holzsteg des Restaurants fest.

Kaunos Lage: südöstlich von Marmaris an der Mündung des Dalyan-Flusses. Bedeutung: Hafenstadt zwischen Karien und Lykien, bekannt durch "kaunische Liebe" (Geschwisterliebe). Sehenswert: Theater; Reste der Stadtmauer; Akropolis; lykische Tempelgräber in der Felswand an einer Biegung des Dalyan-Flusses. Anleger: In der drei Seemeilen nordwestlich von der Flussmündung liegenden Ekinçik-Bucht; die Einfahrt ist nur flachen Booten möglich, da sie durch eine Barre für Yachten unzugänglich ist. Besuch von Kaunos mit ehemaligen Fischerbooten über die Barre durch die Schilfkanäle zur Ausgrabung und zum Dorf Dalyanköy. Dauer fünf bis sechs Stunden.

Patara Lage: im großen Dünengebiet an der Küste, zirka 30 Kilometer nördlich von Kalkan. Bedeutung: Wichtigste Hafenstadt des alten Lykien direkt am Meer. Hafen und Stadt sind unter dem langen Dünenstrand begraben. Die meisten Geheimnisse von Patara liegen unter dem Sand. Sehenswert: Dreibögiges römisches Stadttor (Hadriantor) und das halb zugewehte Theater, von dessen oberster Reihe man einen phantastischen Blick auf Meer und Dünen hat. Sehr einsam. Anleger: wie Xanthos.

Xanthos Lage: zwischen Fethiye und Kalkan, etwas im Land, im Tal des Xanthos Flusses. Bedeutung: Xanthos war Hauptstadt des Lykierreiches. Lykien war die älteste Republik der Erde: ein Bund von 20 Städten, regiert von einer Volksvertretung und einem Präsidenten. Sehenswert: Lykische Pfeilgräber; Agora; Theater; Akropolis; Nereidengrabmal. In der Nähe von Xanthos fand man ein Heiligtum, das der Quellengöttin Leto geweiht war (Letoon).Anleger: Fethiye-Marina . Rundfahrt mit Taxi oder Mietauto zirka 130 Kilometer (Xanthos, Letoon und Patara). Besser ist der Hafen von Kalkan, der südlicher liegt und alle Annehmlichkeiten für Schiffe bietet. Rundfahrt ca 80 Kilometer mit Taxi oder Minibus.

Telmessos (Fethiye) Lage: Im Südosten des Fethiye Körfezi. Bedeutung: Das antike Lykien erstreckte sich von hier bis zur Westküste des Golfes von Antalya. Es gehört mit seinen Bergen, Wäldern, Tälern und Küstenverläufen zu den schönsten Landschaften der Türkei. Bekannt wegen seiner Felsgräber aus lykischer Zeit, die in die Bergwände über der Stadt gehauen sind. Sehenswert: Grab des Königs Amynthas; das antike Theater in der Nähe der Marina; Steinsarkophage. Die meisten antiken Bauwerke wurden durch Erdbeben zerstört.Anleger: Fethiye mit allen Versorgungsmöglichkeiten direkt an der Stadt. Port of Entry. Oder frei Ankern in der Bucht neben der Marina.

 Antiphellos (Kas) Lage: Gegenüber der griechischen Insel Kastellorizon am Fuß hoher Berge. Bedeutung: Antiphellos war vermutlich der Hafen der lykischen Stadt Phellos, die hoch in den Bergen lag. Sehenswert: Gut erhaltenes antikes Theater; Sarkophag auf der Mole und ein zweiter, mit spitzbogenförmigem Deckel mit vier Löwenköpfen. Anleger: Gemeindehafen von Kas mit allen Versorgungsmöglichkeiten. Port of Entry. Von hier aus Ausflüge nach Xanthos, Patara und Myra.

Andriake/Myra (Demre) Lage: Zwischen Kas und Finike am Fluß Kokar Çay. Bedeutung: Andriake war der Hafen von Myra. Er konnte mit einer Kette gegen das Meer abgesperrt werden. Andriake war der Getreidehandelsplatz für die lykische Kornkammer; Ausfuhr nach Rom. Myra war später Bischofsitz. Im 4. Jahrhundert residierte hier der Bischof Nikolaus, der Urahn unseres Hl. Nikolaus, Schutzpatron der Kinder, Seefahrer, Jungfrauen und Seeräuber. Sehenswert: Antike Kornkammer in Andriake; römisches Theater; Nikolauskirche; Felsgräber.Anleger: Der Ankerplatz vor Andriake ist nur in den frühen Morgenstunden zu empfehlen, bevor die Tagesbrise einsetzt. Sicherer liegt man in der nahen Kökkaya Bucht oder in Finike Hafen, von wo aus man mit dem Taxi nach Myra fahren kann.

Olympos/Chimäre Lage: Nördlich von Kap Gelidonya auf dem Kurs nach Kemer. Bedeutung: Die Stadt erlebte um 100 v. Chr. als Mitglied des Lykischen Bundes ihre Glanzzeit. Sehenswert: Antikes Tempeltor, Grab des Kriegers, Mosaiken aus byzantinischer Zeit, Nekropole jenseits des Flusses. Bekannt ist bis heute das Phänomen der Chimäre, nach mythischer Überlieferung ein feuerspeiendes Ungeheuer aus Löwenkopf, Ziegenleib und Schlangenschwanz. Die Chimäre wurde durch den Held Bellerophontes getötet. Heute heißt der ganze Berg im Hintergrund von Olympos Chimaira, weil Feuer aus dem Erdinneren flackert (durch ausströmendes Gas). Es ist weder durch Wasser noch durch Sand zu löschen. Man gelangt entweder durch das Dorf Çirali oder am Strand entlang und dann über einen Pfad in die Berge dorthin. Anleger: Offene Reede, die man bei einsetzender Tagesbrise verlassen sollte. Olympos besucht man besser von Kemer mit dem Auto.

 Phaselis (Tekirova) Lage: Zwischen Finike und Kemer, 6 sm südlich von Kemer-Marina. Bedeutung: Wichtige lykische Hafenstadt mit drei Häfen. Sehenswert: Hadriantor; Thermen, Mosaike; Aquädukt; kleines Theater. Anleger: Im Inneren der südlichen Bucht vor Anker.


Diese kurzen Beschreibungen der antiken Stätten an der Küste sollen nur einer ersten Orientierung dienen. Sie können für die Planung einer Blauen Reise genutzt werden. Eine solche Reise kann selbstverständlich nach Ihren persönlichen Wünschen zusammengestellt werden - sowohl was die anzulaufenden Plätze als auch den Zeitrahmen betrifft. Bitte nennen Sie uns die Ziele, die Sie sehen und erleben wollen. Alle Routen können auch auf zwei und mehr Wochen erweitert werden.

Besonders im Frühjahr und Herbst sind die Routen von Wind und Wetter abhängig. Die letzte Entscheidung über die anzulaufenden Buchten und Häfen liegt in diesem Fall beim Kapitän.